DTB-Präsidiumsbeschluss vom 23.03.2020

Liebe Vereinsvertreter, liebe Geschäftsstellen, liebe Spielerinnen, liebe Spieler,
ergänzend zu den gestern veröffentlichten Informationen möchten wir Ihnen nachfolgendes mitteilen:


DTB-Präsidiumsbeschluss vom 23.03.2020

Liebe Tennisspierlerinnen, liebe Tennisspieler,

  1.  Bis zum 07.06.2020 werden im Verantwortungsbereich des DTB keine Ranglisten- und LK Turniere durchgeführt. Bis zu diesem Datum werden keinerlei Ergebnisse weder für die DTB Rangliste noch für LK gewertet. Auch alle vom DTB geplanten Turniere bis 07.06.2020 werden abgesagt. Dieses ist analog der Absage aller Turniere durch die ITF, WTA, ATP und Tennis Europe und betrifft alle Altersklassen, Rollstuhltennis, Beach Tennis und Paddel.
  2. Die Spiele der 1. und 2. Damenbundesliga für die Saison 2020 werden komplett abgesagt. Es wird also keine Auf- oder Absteiger in diesen Ligen geben.
  3. Für die Bundesligen der Herren 30 entfallen alle angesetzten Spiele bis zum 07.06.2020. In Abstimmung mit den betroffenen Vereinen wird geklärt, ob es zu einer kompletten Absage oder zur Nachholung der abgesetzten Spiele kommt.
  4. Der DTB empfiehlt den vier Regionalligen sowie den Landesverbänden im DTB ebenfalls keine Mannschaftswettspiele bis zum 07.06.2020 stattfinden zu lassen.
  5. In 2020 werden alle Großen Spiele für alle Altersklassen abgesagt.
  6. Die deutschen Jugendmeisterschaften Sommer 2020 in Ludwigshafen werden abgesagt. Ein Nachholtermin im Spätsommer wird geprüft.
  7. Der DTB wird weiterhin in Zusammenarbeit mit den zuständigen Regierungsstellen die Lage betreffend Covid 19 Virus im Auge behalten und je nach Lage weitere Beschlüsse fassen. Der DTB wird darüber rechtzeitig die Landesverbände, die Regionalligen und die Öffentlichkeit informmieren.

Unterzeichnet ist der Beschluss vom DTB-Präsidenten Ulrich Klaus


Kommentar zum Punkt 4:
Unsere gestrige Veröffentlichung der Rahmentermine haben wir nunmehr angepasst, da die Informationen des DTB etwa eine Stunde nach unserer Veröffentlichung kamen. Dies geschieht auch in Absprache mit den anderen Regionalligen in Deutschland.

Die Mannschaftswettspiele sowohl in Hamburg als auch in der Regionalliga Nord-Ost und Nordliga starten daher nicht vor dem 08.06.2020. Alle anderen, gestern veröffentlichten Bekanntmachungen bleiben bestehen.

Begeisterte Tennisspieler beim Jugendcamp in Odense

Zum 10. Mal fand zum Ende der Sommersaison das Jugendcamp der SBV-Stiftung Helmut Schumann statt, das in diesem Jahr beim dänischen Tennisklub Fruens Boege Odense stattfand. An den verschiedenen Veranstaltungstagen war dabei vom dänischen Jugendwart Masood Jaffari und seinem Trainer Lorenzo ein abwechslungsreiches Tennis- und Sportprogramm auf die Beine gestellt worden, das alle Teilnehmer aus Flensburg und Odense in jeder Hinsicht forderte. Intensives Tennistraining und Spielformen wechselten sich auf den verschiedenen Plätzen ab, die jede Trainingsgruppe im Stationsbetrieb zu durchlaufen hatte. Vom TC Mürwik war Volkert Schau ebenso als Trainer und Übersetzer gefordert, da der dänische Trainer zum besseren Verständnis alle Anweisungen in Englisch gab. Nach dem Trainingsprogramm standen auch dänisch-deutsche Wettkämpfe im Einzel und Doppel auf dem Programm.Der 1. Vorsitzende des TC Mürwik, Bernd Sennewald, der zum ersten Mal das Jugendcamp als Zuschauer beobachtete, war von der Begeisterung und dem Einsatz der Jugendlichen genauso begeistert wie vom Engagement der beteiligten Trainer.Neben Tennis wurde im Jugendcamp auch der Teamgeist der Tennisspieler gefördert, die in gemischten dänisch-deutschen Mannschaften beim Fußball und Hockey gegeneinander antreten mussten.In allen sportlichen Disziplinen stand jedoch der Spaß im Vordergrund, auch wenn alle Spieler stets ihr Bestes gaben, um einen Sieg für ihr Team zu erringen.Im kommenden Jahr wird das Jugendcamp im September wieder auf der Volksparkanlage des TC Mürwik stattfinden.

Gruppe der 10-14 jährigen beim Jugendcamp in Odense

Damen und Herren des TC Mürwik schaffen Landesligaaufstieg

“Landesliga wir kommen”: Lasse Meyer, Kai von Garell, Jan
Christoph Bollmann und Emil Mikkelsen

Die Mannschaften der 1. Damen und 1. Herren des TC Mürwik erreichten am vergangenen Wochenende bei Heimspielen im Flensburger Volkspark die erhofften Aufstiege in die höchste Spielklasse auf Landesebene. Nachdem bei den Herren das gegnerische Team des TC Meldorf das Relegationsspiel wegen Krankheit von zwei Spielern absagen musste, stand der 6:0 Sieg der Herren bereits vor dem ersten Aufschlag fest. Beim Spiel der Damen gegen den TC RW Wahlstedt 2 hatte kurz vor Spielbeginn ein Regenguss die gesamten Außenplätze unter Wasser gesetzt, wodurch die Begegnung erst mit einer über einstündigen Verspätung gestartet werden konnte.

Glückliche Aufsteigerinnen: Anna-Maria Gavaza, Louisa
Harck, Sladana Andrisani und Hannah Witzel (vlnr). Es fehlt Sara Evdenic

Nachdem die Mürwiker Mannschaftsführerin Sladana Andrisani beim deutlichen 6:1, 6:0 im Spitzeneinzel gegen Vivian Heinzeroth den ersten Matchpunkt einfahren konnte, baute ihre Trainingspartnerin Louisa Harck durch ein 6:3, 6:4 gegen Cara June Thom an Position 2 die Mürwiker Führung auf 2:0 aus. Unglücklich verliefen dagegen die restlichen zwei Einzel aus Sicht des TC Mürwik. Sowohl Hannah Witzel (1:6,6:4, 7:10) als auch Anna-Maria Gavaza (6:2, 6:7, 5:10) mussten sich in ihren Einzeln nach einem Satzgewinn im finalen Match-Tiebreak geschlagen geben. Dabei hatte Gavaza sogar einen Matchball im Tiebreak des zweiten Satzes nicht nutzen können.Durch diese Resultate konnte die Wahlstedter Damen zum 2:2 ausgleichen.Somit musste die Entscheidung über den Sieg beim Landesliga-Aufstiegsspiel in den abschließenden zwei Doppeln fallen. Andrisani/Witzel schafften dabei mit einem überzeugendem 6:0, 6:0 bereits die Entscheidung zugunsten des TC Mürwik. Die Zweisatz-Niederlage von Harck/Gavaza führte zwar zum 3:3 Unentschieden, aber die Satzbilanz von 8:6 ließ die Mürwiker Damen letztendlich jubeln.Am Rande der Aufstiegsspiele wurde außerdem bekannt gegeben, dass beim Sparda-Bank-Cup 2020 wie auch in diesem Jahr ein Preisgeld von 6000 € ausgesetzt wird.

Hochklassiges Tennis beim 20. Sparda-Bank-Cup

Mit über 200 Teilnehmern konnte der 20. Sparda-Bank-Cup bei seiner Jubiläumsausgabe in diesem Jahr ein Rekord-Meldeergebnis verzeichnen. Das im Vergleich zum Vorjahr auf 6000 Euroverdoppelte Preisgeld hatte dabei die erhoffte Sogwirkung nicht verfehlt. Das zeigte sich neben einer deutlichen Steigerung der Teilnehmerzahl auch in den guten DTB-Ranglistenplatzierungen der gemeldeten Tenniscracks aus den verschiedenen deutschen Bundesländern, Dänemark und Schweden. Eine weitere Konsequenz der Preisgelderhöhung war ebenso eine spürbare, erheblich höhere Qualität der Spiele im Vergleich zum Vorjahr.

Auf den Tennisanlagen des TC Mürwik, des Flensburger TC und des Weeser TC wurde den Zuschauern bei hervorragenden Wetterbedingungen in 7 Jugendaltersklassen sowie bei den Damen und Herrren Spitzentennis geboten.

Besonders am Finaltag der dreitägigen Veranstaltung kamen über 300 Zuschauer in den Mürwiker Volkspark, um sich auf dem Centercourt und den übrigen Plätzen die Halbfinal- und Finalspiele anzusehen.

Finalistinnen der Damen mit Dr. Frank Intert (Präsident des TVSH),
Bernd Sennewald (TCM), Nadine Rademann (Sparda-Bank) und Jürgen Möller (SBV
Flensburg), vlnr

Unter ihnen  waren bei den Endspielen der Flensburger Stadtpräsident Hannes Fuhrig,, Nadine Rademann (Sparda-Bank), Jürgen Möller (SBV) und TVSH-Präsident Frank Intert, die als tennisinteressierte Ehrengäste der Turniereinladung gefolgt waren.

In das Damenfinale hatten sich erwartungsgemäß die topgesetzte, 17jährige Sina Herrmann (SuSC Karlsruhe, Nr. 32 DTB) und etwas überraschend die an Position 6 gesetzte Alice Violet (Braunschweiger THC, Nr. 85 DTB) gespielt. In einem spannenden und hochklassigen Einzel  konnte Sina Herrmann beim 6:2, 0:6, 10:4 erst im Match-Tiebreak den Titel beim Sparda-Bank-Cup 2019 erringen und sich das Sieger-Preisgeld von 1200 Euro sichern.

 

Endspielgegner der Herren mit Volkert Schau, Bernd Sennewald (beide
TCM), Nadine Rademann (Sparda-Bank), Hannes Fuhrig (Flensburgs
Stadtpräsident) und Jürgen Möller (SBV Flensburg), vlnr

Auch bei den Herren stand mit George von Massow (Der Club an der Alster, Nr. 49 DTB) der topgesetzte Spieler im Finale. Dort konnte er allerdings seiner Favoritenrolle gegen den fünftgesetzten Frederik Press (Großflottbeker THGC) beim 3:6, 3:6  nicht gerecht werden und musste seinem stark aufspielenden Gegner den Turniersieg überlassen. „Frederik war heute einfach besser und hat verdient gewonnen“ sagte von Massow nach dem Finale.

Die Tenniscracks der nördlichen Region schieden bei den Damen und Herren bereits ausnahmslos  in der 1. Runde aus. Einen Achtungserfolg konnte  allerdings Jan Christoph Bollmann verbuchen, der mit dem Team des TC Mürwik kürzlich die Verbandsligameisterschaft schaffte.  Als ungesetzter Spieler wurde er Sieger der Nebenrunde, obwohl er im Halbfinale gegen den dänischen Spieler Alexander Stage (FB Odense) zwei Matchbälle abwehren musste und die letzten zwei Spiele mit Nervenstärke erst im Match-Tiebreak gewann.

Auch in den stark besetzten Feldern der Jugendklassen hatten die Nordlichter einen schweren Stand.

Die beste Platzierung erzielte Anna-Maria Gavaza in der U16, als sie erst im Halbfinale von der an Position 1 gesetzten Dabrowka Walkowiak (TC BW Papenburg) gebremst werden konnte und damit auf den dritten Platz kam.  Siegerin wurde hier S-H-Spielerin Jade Kolberg vom TC Molfsee.  Der Nebenrundensieg in der U12 von Edvin Skrijelj (TC Jarplund) verdient ebenso Anerkennung.

Der Vorsitzende des TC Mürwik Bernd Sennewald, der  von den gezeigten Leistungen der Spieler und dem Turnierniveau begeistert war, bedanke sich insbesondere beim Hauptsponsor Sparda-Bank und vielen weiteren Sponsoren für die Turnierunterstützung. Der TVSH-Präsident lobte das langjährige Engagement des TC Mürwk bei der Tunierausrichtung und hob gleichzeitig den Stellenwert des Sparda-Bank-Cups für die schleswig-holsteinische Turnierszene hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Match Tie-Break-Turnier der Clubsenioren

Trotz Sommerhitze und Urlaubszeit hatten sich zum diesjährigen Match Tie-Break-Turnier auf der Clubanlage wieder 16 Senioren der Herren 70 / 75 angemeldet. Eine allemal ausreichende Anzahl von Spielern um ein attraktives Turnier ausrichten zu können, das ausschließlich mit Doppelspielen ausgetragen wurde.

Der Turniermodus sah vor, dass vier Spielrunden mit jeweils drei Match Tie-Breaks gespielt werden. Aus den erzielten Ergebnissen (Punkte / Sätze / Spiele) werden danach die ersten Vier ermittelt, die in der Zusammensetzung 1/3 gegen 2/4 um den Turniersieg spielen.

Die Turnierspieler: Dieter Hansen, Broder Peters, Dierk Manthey, Dieter Bünning, Horst Först, Arno Koch, Rudi Mach, Horst Höfer, Helmut Martensen, Wilfrid Brix, Gerd Paulsen, Horst Zimmermann, Jörg Hopp, Wolfgang Rosenberg, Günter Lorenz, Uwe Jensen.


Die Doppelpaarungen für die ersten zwei Spielrunden wurden unmittelbar nach dem Eintreffen auf der Clubanlage ausgelost. Nach den ausgespielten zwei Runden gab es eine ausgiebige Pause, in der ein Frühstück eingenommen wurde und die Tie-Break-Runden 3 und 4 ausgelost wurden.

Während die ersten Spielrunden auffallend locker, euphorisch und intensiv gestaltet wurden, so war festzustellen, dass die Spiel-runden nach der Pause eher von taktischem Kalkül geprägt waren. Es wurde nicht gleich der Punkt gesucht, es wurde eher gelobbt, zurückgespielt und auf den Fehler des Gegners gewartet. Strahlender Sonnenschein mit entsprechenden Sommer-temperaturen haben diese Vorgehensweise sicherlich befördert.

Während einerseits das sportliche Tennisspiel problemlos von allen Senioren beherrscht wurde, so stellte andererseits die zu praktizierende Regelausführung eines Tie-Breaks die Turnierteilnehmer häufig vor arge Probleme.

Zählweise, Aufschlagsrecht und Seitenwechsel unter einen „geistigen“ Hut zu kriegen, stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Letztendlich haben alle Spielrunden einen harmonischen Verlauf auf den Plätzen erlebt.


Als die Sieger der Hauptrunde belegten in Reihenfolge Helmut Martensen, Gerd Paulsen, Horst Zimmermann und Wilfrid Brix die ersten vier Plätze. Das abschließende Endspiel gewannen H. Martensen und H. Zimmermann mit 2 : 1 Match Tie-Breaks verdient.


Den Abschluss des Turniertages stellte gewohntermaßen der gesellige Teil dar, es wurde gegrillt und der Flüssigkeitsverlust aus der sportlichen Betätigung wieder aufgefüllt. Dafür, dass dieser Part unseres Turniers reibungslos und auch wohl-schmeckend verlief, bedanken wir uns insbesondere bei
Anke Schmidt.

Endspielzuschauer


Erwähnenswert: Das Turnier hatte u.a. auch fachkundliche Besucher mit
Bernd Sennewald (1. Vorsitzender), Peter Toft (Ehrenvorsitzender), Harald
Giebelstein und Rudi Lulutzki (Club-Urgesteine), Roman Guhra (Neumitglied).

 

Organisation und Bericht: Wilfrid Brix
Bilder: Helmut Martensen

 

Eine Sommerbilanz Herren 70-Doppelrunde 2019

“Halb zog sie ihn, halb sank er hin,” so kann man im Nachhinein unsere Gemütslage ausdrücken, als der TV SH uns mitteilte, dass in Ermangelung von Mannschaften im Herren 75-Bereich, keine Staffel zum Tragen kam.
Die Alternative: Zwei Herren 70 zu melden oder eine Herren 70-Doppelrundenmannschaft zu einer Herren 70 Bezirksliga.
Wir entschieden uns für die zweite Lösung, denn von 19 Spielwilligen wollten doch der größte Teil in den Mannschaftswettsstreit treten.
Es waren wirklich einige neue Erfahrungen die wir sammelten. Eine etwas zu kurz geratene Durchführungsbestimmung seitens des Verbands und erste missverständliche Spielergebnisse setzten selbst mich, als Spielleiter dieser Doppelrunde, unter Druck.
Doch “learning by doing” ist immer noch das beste Rezept.
Gelernt haben wir viel, insbesondere mit nur einem Unentschieden, letztlich als Tabellenletzter dazustehen.
Mit dem Kappelner TC und dem Büdelsdorfer TC konnten wir längst erloschene Bande wieder beleben. Mit dem MTV Dänischenhagen und dem TV Schwedeneck war es eine Auffrischung aus 2018.
Ich konnte sieben Spieler, auch aus der 70-er Mannschaft einsetzen, alle waren begeistert, so, dass wir uns entschlossen haben, im Winter 2019/20 sogar in einer kombinierten Doppelmannschaft, Herren 65/70 zu melden.
Ein Mannschaftsfoto habe ich nicht, doch der Besuch der Kieler Woche 2019 in Schilksee, nach  einem 0:8 in Schwedeneck war Balsam auf unsere Seele.
Dieter Bünning, Mannschaftsführer